Skalieren muss man können

Ende Januar haben wir uns Zeit genommen für unseren Jahres-Kick-off. Mit dabei: Possehl Digital und alle neun Beteiligungen des Geschäftsbereichs Digital der Possehl Gruppe. Dieses Jahr waren wir zwei Tage bei cluetec in Karlsruhe.

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Ende Januar haben wir uns Zeit genommen für unseren Jahres-Kick-off. Mit dabei: Possehl Digital und alle neun Beteiligungen des Geschäftsbereichs Digital der Possehl Gruppe. Dieses Jahr waren wir zwei Tage bei cluetec in Karlsruhe.

Warum nehmen wir uns zwei Tage „raus“, wenn sich doch bei den Meisten von uns jeden Tag die ToDos, Projekte und Termine stapeln?

Kurz: Weil wir es uns leisten wollen, aus dem operativen Alltag auszusteigen, um an unserer Strategie zu arbeiten. Im Unternehmen arbeiten wir jeden Tag. Am Unternehmen arbeiten wir viel zu selten. 

Als Gruppe von Digitalunternehmen innerhalb der Possehl Unternehmensgruppe haben wir einen immensen Vorteil: Wir müssen zentrale Herausforderungen nicht isoliert lösen. Stattdessen nutzen wir Schwarmwissen, die Erfahrungen der anderen und ungefiltertes Sparring innerhalb der „Familie“. Gerade weil Geschwindigkeit und Umsetzungsfähigkeit darüber entscheiden, wie wettbewerbsfähig wir selbst sind, ist diese besondere Form der Vernetzung für uns ganz besonders wertvoll.

Im Fokus unseres Kick-offs stand diesmal Wachstumsorientierung und die Frage, wie wir mit unseren Organisationen das nächste Level erreichen. 

Fragt man, was skalieren bedeutet, heißt es für viele: mehr vom Gleichen tun, aber mit höherer Standardisierung. Für uns heißt es, bestehende Strukturen und Verantwortlichkeiten zu hinterfragen, neu zu denken und die „Roadblocks“ zu beseitigen. Am Ende bringen wir unsere Kunden nur dann mit digitalen Lösungen nach vorne, wenn wir uns selbst ständig weiterentwickeln. Und deshalb bedeutet skalieren für uns auch, sich mit den Themen zu beschäftigen, die unbequem sind und außerhalb der Komfortzone liegen. Gut, dass wir mit Nikolai Ladanyi von Scale-up dafür den richtigen Impulsgeber an Bord hatten.

Unser wichtigstes Takeaway: Skalieren ist ein Handwerk. Es erfordert den Mut, dahin zu schauen, wo es wehtut. Und es erfordert Führungskräfte und Unternehmer, die sich selbst hinterfragen und die fragen, was es jetzt für die Zukunft an Strukturen und Personen im Unternehmen braucht.

War nun alles neu in diesen zwei Tagen? Nein. Viele Instrumente und Methodiken dieses Handwerks kannten wir schon. Dass wir sie trotzdem nicht immer nutzen und konsequent umsetzen, genau das ist der Punkt. Und auch deshalb haben wir uns getroffen. Wir haben zusammen unsere blinden Flecken herausgearbeitet, Standorte bestimmt und Strategien entwickelt, wir wir nachhaltig skalieren können. Und wie wir uns dabei im Verlaufe des Jahres gegenseitig challengen und unterstützen. Das sollte also funktionieren…